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Leonardo da Vinci Partnerschaftsprojekt „Home Economics Plus"

1. Workshop in Schwerin (Deutschland) von 24. - 27. Oktober 2012

2. Workshop in Gaming (Österreich) von 13. - 16. März 2013

3. Workshop in Bouxwiller (Frankreich) von 16. - 19. Oktober 2013

4. Workshop in Erstein (Frankreich) von 12. - 15. Februar 2014

5. Workshop und Abschlussveranstaltung in Berlin von 4. - 7. Juni 2014

 

http://schweriner-bildungswerkstatt.de/index.php?option=com_content&task=vie

Partnerschaftsprojekt

„Home Economics plus-Die Rolle der Hauswirtschaft in der Betreuung und Begleitung von Demenzkranken“

Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 fiel im Bildungszentrum  Gaming der Startschuss für ein neues internationales Projekt – die  Leonardo –da –Vinci-Partnerschaft  „Home Economics plus – die Rolle der Hauswirtschaft in der Betreuung und Begleitung von Demenzkranken“

Demenz und neue Anforderungen an die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung dieser Pflegebedürftigen ist kurz zusammengefasst die Herausforderung  in diesem neuen Projekt.

Insbesonders geht es darum, Potenziale der Hauswirtschaft in Ausbildung und Beruf für eine Versorgung, Betreuung und Begleitung von Demenzkranken zu erschließen  bzw. Empfehlungen zu geben, wie in dieser Ausbildung auf diese Anforderungen vorbereitet werden kann.

 Für das Bildungszentrum Gaming ergibt sich hier eine sehr gute Möglichkeit auch  die Schule für Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum in einem Partnerschaftsprojekt mit einzubeziehen. In diesem Schuljahr werden wieder drei Klassen in dieser Ausbildungsrichtung geführt.

Die angehenden Diplom-Sozialbetreuer in Altenarbeit/ Behindertenarbeit werden sich im Besonderen mit diesem Thema auseinandersetzen.

Der erste Workshop hat von 24.-27.10.2012 in Schwerin stattgefunden und es waren sehr arbeitsintensive Tage mit vielen neuen Kontakten, Erfahrungen und Eindrücken.

Workshop zwei wird von 13. bis 17. März 2013  in Österreich (Bildungszentrum Gaming) abgehalten. Schwerpunkt wird der Besuch von Demenzstationen und Betreuungseinrichtungen sein.

Home Economics plus - Projektbeschreibung

Die europäischen Gesellschaften altern und mit der Alterung steigt der Anteil der Demenzkranken. Die "Pflege" dieser Gruppe unterscheidet sich deutlich von der traditionellen Pflege. Ganzheitliche Alltagsbegleitung, Versorgung und

Betreuung sind bei Dementen erheblich bedeutsamer als Pflege. Pflege scheint eher nachrangig zu sein, personenbezogene hauswirtschaftliche Dienstleistungen in Verbindung mit zielgruppenbezogener Betreuung scheinen eher vorrangig. „Betreuung und Begleitung“ als Nahtstelle zwischen Pflege, Versorgung und ganzheitlicher Alltagsbegleitung ist eine neue Kategorie, die im Zusammenhang mit Demenzkranken erheblich an Bedeutung gewinnen wird.

Ausgehend von dieser Herleitung stehen folgende Fragen im Mittelpunkt der Partnerschaft:

• Welche Erfahrungen gibt es in den Partnerländern zu Wohnformen für Demenzkranke?

• Welche Erfahrungen gibt es in den Partnerländern zu Betreuungsformen für Demenzkranke?

• Welche Standards sollten für die Betreuung von Dementen gelten?

• Welche Qualifizierungen gibt es schon in den Partnerländern in diesem Kontext?

• Welche Rolle spielen interkulturelle Aspekte in der Dementenbetreuung?

• Welche Qualifizierungen sind für die Betreuung von Dementen notwendig und sinnvoll?

• Wie kann man nationale „Hauswirtschaftsausbildungen“ anpassen, um die Qualität in der Dementenbetreuung zu   verbessern?

Das Projekt zielt auf eine Verbesserung der Qualität und Attraktivität der Systeme und Verfahren der beruflichenAus- und Fortbildung ab. Erfahrungen der Partnerländer werden dargestellt, diskutiert und mit den Erfahrungen anderer Länder ausgetauscht. Daraus werden (europäische) Handlungsempfehlungen für die Ausbildung und die zu erwartenden Ansprüchen der Versorgung, Betreuung und Begleitung von Dementen abgeleitet.

Erwartete Projektergebnisse

Aus den dokumentierten unterschiedlichen Erfahrungen der Länder heraus werden Handlungsempfehlungen erarbeitet und es wird der einheitliche europäische Bildungs- und Beschäftigungsraum befördert. Eine „Harmonisierung“ unterschiedlicher Auffassungen und Wertigkeiten im Bereich „Demenz“ wird angestrebt, mit der insbesondere Qualität und Nachhaltigkeit der Seniorenbetreuung in dieser Gruppe angestrebt werden. Es werden „abgestimmte“ Strategien entwickelt, um langfristig der alternden Gesellschaft bzw. dem besonderen Problemen der Demenz mit hoher Fachlichkeit zu begegnen. „Harmonisierung und abgestimmte Strategien sind insbesondere dahingehend zu verstehen, dass für alle Länder die Möglichkeit besteht, die dokumentierten Erfahrungen zu nutzen, um eigene Strategien der hauswirtschaftlichen Ausbildung mit Blick auf die Versorgung und Betreuung von Demenzkranken weiter zu entwickeln.

Projektumsetzung

In das Projekt integriert sind öffentliche und private Träger aus Deutschland,

Frankreich und Österreich, die in den Bereichen Hauswirtschaft und Demenz

ausbilden und/ oder betreuen. Sie bringen sehr unterschiedliche hauswirtschaftliche

Ansätze in der Ausbildung mit und die Pflege bzw. Betreuung von Demenzkranken

geschieht in sehr unterschiedlichen Strukturen und inhaltlichen Kontexten.

Partner sind:

Schweriner Bildungswerkstatt e.V.- Deutschland

Kiezküchen GmbH Berlin- Deutschland

LPA Erstein- Frankreich

Lycee Schattenmann- Frankreich

Landwirtschaftliche Fachschule Gaming-Österreich

Kernidee ist, über einen Projektzeitraum von 2 Jahren alle ca. 4- 5 Monate in einem der teilnehmenden Länder einen Workshop unter Federführung des gastgebenden Landes durchzuführen. In diese Workshops wurden regionale/ nationale Partner einbezogen, die zum Thema z.B. forschen, beraten oder praktische Erfahrungen haben. Regelmäßig wiederkehrende Themen der Workshops waren die o.g. Fragestellungen. Die Erfahrungen der Länder (zuzüglich von Erfahrungen aus der Schweiz) zu den Fragen werden dokumentiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Projektpartner

Die Hauptzielstellung unserer Einrichtung ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Förderbedarf eine qualifizierte und sozialpädagogisch begleitete Berufsausbildung in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen als Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche und soziale Integration anzubieten. Darüber hinaus entwickeln wir als Bildungsdienstleister maßgeschneiderte Bildungsangebote für Einzelpersonen, besondere Zielgruppen und Unternehmen der Region.

kiezküchen gmbh
Die kiezküchen gmbh , eine Tochtergesellschaft des bildungsmarkt e.v.,bietet alles, was man sich von einem guten Gastronomie- und Veranstaltungsbetrieb wünscht: Qualität in Angebot, Service und Preis. DER KLEINE UNTERSCHIED besteht darin, dass wir unsere Leistungen in Ausbildungsbetrieben erbringen – in Restaurants, in Tagungs- und Veranstaltungsstätten, in Dienstleistungs- und Handelsbetrieben. Die kiezküchen bieten Ausbildungen und Qualifizierungen – auch in modularer Form – in Kooperation und im Verbund mit Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes an.
Die kiezküchen fördern im Rahmen des Projektes "HauswirtschaftsManagement Berlin" die betriebliche Erstausbildung in der Hauswirtschaft.

LPA Erstein
LPA Erstein ist eine staatliche Hauswirtschaftsschule, die vollzeitschulisch Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter für den Tourismus und die Gesundheitswirtschaft, auf unterschiedlichen Niveaustufen, ausbildet. Die Einbindung der Hauswirtschaft in die Entwicklung ländlicher Regionen in Frankreich bringt den besonderen Wert für das Projekt mit.

 Lyceé Schattenmann-Etablissement d' Enseignement Professionel Acricole Privé

Das Lycee Schattenmann ist eine private Berufsschule, die vollzeitschulisch im personenbezogenen Dienstleistungsbereich ausbildet. Darin integriert ist auch die hauswirtschaftliche Ausbildung. Die Schule hat einen Vertrag mit dem Agrarministerium. Durch Praktika und Netzwerke hat die Schule vielfältige Kontakte zu Unternehmen und Sozialpartnern.

Fachschule Ländliches Betriebs-und Haushaltsmanagement

Schule für Sozialbetreuungsberufe im Ländlichen Raum

Das Bildungszentrum Gaming ist eine öffentliche berufsbildende Schule für Niederösterreich, die vollzeitschulisch u.a. in ökologischer Hauswirtschaft und auch in Sozialbetreuungsberufen im ländlichen Raum ausbildet. In dieser Konstellation kann die Einrichtung mit hoher Fachkompetenz die Schnittstellen zwischen Hauswirtschaft und Betreuung von Demenzkranken einschätzen, sowie Bedarfe und deren Umsetzung definieren.